Profil

Die Stadtmarketing St. Ingbert gGmbH beinhaltet ein ganzheitliches Stadtmarketing, welches die Standortvorteile der Stadt St. Ingbert nachhaltig optimiert und öffentlich kommuniziert. Im Sinne einer Bürgerdemokratie soll die gesamte Stadt von und für Bewohner, Beschäftigte und Besucher konsequent an deren Bedürfnissen und am Gemeinwohl ausgerichtet werden.
Dabei steht ein vernetztes, marktorientiertes Verhalten von engagierten Bürgern, Unternehmen, Politik und Verwaltung im Mittelpunkt der Unternehmenstätigkeit. Es werden Aktivitäten entwickelt und durchgeführt, die zu einer Attraktivitätssteigerung und zu einer Imageverbesserung der Stadt St. Ingbert führen.


Dazu gehören u.a. sowohl die Förderung der Kultur als auch des Sports und der touristischen Bereiche. Insbesondere die Pflege und die Förderung von Jugendarbeit, der sinnvollen Freizeitgestaltung von Jugendlichen und deren Ausbildung und Beschäftigung zählen zum Aufgabenfeld der Stadtmarketing gGmbH.


Die Stadtmarketing gGmbH versteht sich als ein Zukunftsbündnis aus Wirtschaft, Kultur, Politik und Verwaltung.

 

Leitbild der Stadt Sankt Ingbert

  1. Allgemeine Leitlinien
  2. Leitlinien für die einzelnen Bereiche

 

Warum wir ein Leitbild brauchen

Für die Zukunft ist eine Positionierung von St. Ingbert notwendig. Die Identität unserer Stadt dürfen wir nicht dem Zufall überlassen als Produkt von vielen Einzelaktionen. Wir müssen vielmehr einer vorgegebenen Richtung folgen; das Leitbild soll als Navigationshilfe für alle Bereiche dienen. Es soll eine realisierbare Vision sein. Das Leitbild orientiert sich an den derzeitigen Gegebenheiten und Zielvorstellungen.Von zentraler Bedeutung ist ein Wir-Gefühl aller Beteiligten, auch der St. Ingberter Bürger. Mitdenken ist ausdrücklich erwünscht!Das neue Wir-Gefühl kommt bereits bei dem Runden Tisch zum Ausdruck. Hier haben sich verschiedene Interessengruppen zusammengefunden, um sachorientiert gemeinsam ein Ziel zu verfolgen: unsere Stadt voranzubringen.Wir brauchen Visionen. Wo wollen wir stehen in fünf oder zehn Jahren? Was sind unsere Stärken? Wo müssen wir noch zulegen? Was ist das Besondere, das Unverwechselbare an unserer Stadt?

 

1. Allgemeine Leitlinien

Ein Aspekt, der von vielen Bewohnern als angenehm empfunden wird, ist zunächst schon die Größe von St. Ingbert mit seinen Stadtteilen. Die Infrastruktur ist gegenüber kleineren Kommunen von deutlichem Vorteil; es ist von Bildungseinrichtungen über Ämter bis hin zum Krankenhaus alles vorhanden. Gleichzeitig bietet die Stadt im Gegensatz zu Großstädten aber auch noch Überschaubarkeit, ein persönliches Flair, man kennt und hilft sich; es findet Kommunikation statt.Individualität gegenüber Anonymität, menschlicher Umgang gegenüber Massenabfertigung - genau da liegen die Stärke, die Unverwechselbarkeit und die Zukunft von St. Ingbert. Was St. Ingbert einzigartig macht, sind die St. Ingberter selbst, geprägt von bayrischer Vergangenheit und französischem Laissez-Faire."Junge Familien wie auch Senioren fühlen sich wohl, die Jugend fühlt sich mit ihren Bedürfnissen ernst genommen. Einpendler wie auch Neuzugezogene sind willkommen und spüren dies auch."Das soll die Stadtidentität vom St. Ingbert der Zukunft sein.Dazu gehört auch eine Innenstadt, die als lebendiger Kommunikationsraum funktioniert, ein Erlebnisbereich Fußgängerzone, in dem sich Ambiente, Gastronomie, Parkplätze, Shopping, Kultur und Dienstleistungen sinnvoll ergänzen.Unsere Kultur ist geprägt durch eine ganz besondere Vernetzung von regionalem und internationalem Angebot. Damit ist sie sowohl für die St. Ingberter Bürger identitätsstiftend wie auch attraktiv für Besucher von außerhalb. Gerade für diese Besucher von außerhalb muß eine Brücke zur Innenstadt geschaffen werden.In St. Ingbert und den Stadtteilen soll ein Umfeld geschaffen werden, in dem die Menschen gerne wohnen und arbeiten. Kulturangebot, Freizeiteinrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Sport- und Bildungsangebot, Tourismus, ÖPNV und Infrastruktur sollen für die Besucher, Einpendler und Bürger unserer Stadt eine Umgebung schaffen, in der sie sich wohl fühlen.Der Spannungsbogen von traditionellen Industrien, den Wurzeln unserer Geschichte, bis hin zu heutigen Hightech-Unternehmen soll den Strukturwandel unserer Stadt deutlich machen. In St. Ingbert ist Raum für beides.Zukunftsorientierte Technologien und sinnvoller Branchenmix sollen St. Ingbert für die Jugend auch als Standort für einen zukünftigen Arbeitsplatz interessant gestalten. Junge Menschen müssen die Möglichkeit haben, sich in St. Ingbert eine Zukunft aufzubauen. Wie es überhaupt ein vorrangiges Ziel sein muß, unsere Jugend emotional an St. Ingbert zu binden.Die Vorteile unserer Stadt müssen so dargestellt werden, daß sie auch außerhalb von St. Ingbert bekannt sind. St. Ingbert soll für Auswärtige ein lohnendes Ziel sein.

 

2. Leitlinien für die einzelnen Bereiche

2.1 Wohnen "St. Ingbert ist grün"

Unsere Stärken:· durch Struktur und Anordnung der Stadtteile gibt es meist relativ wenig· Durchgangsverkehr· trotz zentraler Lage ist man schnell im Grünen, aber auch schnell im Zentrum· differenzierte und qualitätsvolle Wohnlage in reizvoller LandschaftUnser Ziel:· viele Einpendler nehmen ihren Wohnsitz in St. Ingbert

 

2.2 Arbeitsplätze

 

Unsere Stärken:

  • bezüglich Anzahl der Handwerker-Betriebe stärkste Stadt des Saarlandes· (lt. Handwerkskammer 7.6.2000)
  • viele Arbeitsplätze für junge Menschen vorhanden
  • ausgeprägtes Dienstleistungssystem
  • Hightech, Handwerk und Denkmal auf engstem Raum im Innovationspark am Beckerturm

Unsere Ziele:

  • Beziehung der Einpendler zur Innenstadt schaffen
  • Schaffung günstiger Voraussetzungen für moderne Arbeitsplätze

 

2.3 Standortqualitäten

 

Unsere Stärken:

  • Wirtschaftsraum an Peripherie große Nachfrage und guter Branchenmix
  • Innere Sicherheit im Verhältnis zu anderen Städten gut

Unsere Ziele:

  • Stärkung der Wirtschaftsförderung
  • Bereitstellung von Gewerbeflächen
  • verstärkt Umfeld für zukunftsorientierte Branchen schaffen
  • Verbesserung des Branchenmix in der Innenstadt
  • Sauberkeit der Innenstadt verbessern
  • Pflege der Grünanlagen und Kinderspielplätze
  • Flächenpotential in der Innenstadt für größere Geschäfte schaffen
  • Attraktivere Fassadengestaltung in der Innenstadt

 

2.4 Waren- und Dienstleistungsangebot

 

Unsere Stärken:

  • Handwerk
  • vielfältige Gastronomie und gemütliche Biergärten
  • attraktiver Wochenmarkt

Unsere Ziele:

  • Steigerung des Erlebniseinkaufs in der Innenstadt
  • weitere Attraktivitätssteigerung der Gastronomie in der Innenstadt
  • gemeinschaftliche Aktionen der gesamten Gastronomie von St. Ingbert
  • Disco
  • Ansiedlung von Verbänden mit überregionaler Funktion (z.B. ADAC)

 

2.5 Kultur

 

Unsere Stärken:

  • vielfältiges Angebot im Bildungs- und Kulturbereich z.T. überregionale Ausstrahlung der Veranstaltungen mit hohem Alleinstellungswert
  • Albert-Weisgerber-Museum mit international renommierten Ausstellungen

Unsere Ziele:

  • Anbindung der Veranstaltungen in Stadthalle an Innenstadt
  • Vernetzung von Bildungseinrichtungen mit Innenstadt
  • Aufwertung (bessere Vermarktung) sportlicher Ereignisse
  • Angebot und Einbindung Heranwachsender, so daß sich eine Identifikation
  • mit ihrer Stadt entwickelt
  • Angebot und Einbindung älterer Bürger, so daß keine Ausgrenzung entsteht
  • Innenstadt als Veranstaltungs- und Kommunikationsraum

 

2.6 Bildung

 

Unsere Stärken:

  • Schulen mit Wahlmöglichkeit
  • Privatschulen
  • Berufsbildungszentrum BBZ
  • Volkshochschule
  • Akademie der Saarwirtschaft, Internetakademie
  • Verwaltungsschule der Bundesanstalt für Arbeit
  • verschiedene private Bildungsträger

 

Unsere Ziele:

  • Einbindung der Bildungseinrichtungen
  • Erzeugung von Wir-Gefühl auch mit den Trägern und Besuchern der Bildungseinrichtungen, Identifikation mit unserer Stadt

 

2.7 Sport, Freizeit, Tourismus

 

Unsere Stärken:

  • reges Vereinsleben
  • attraktive Wellness-Zentren und -Angebote
  • "St. Ingbert inmitten grüner Wälder"
  • attraktives Freibad
  • Kletter-Schornstein

Unsere Ziele:

  • Ausbau Hotelwesen und Tourismus
  • bessere Sportanlagen, bessere Vermarktung sportlicher Ereignisse
  • Ausbau von Tourismus und Übernachtungsangebot, von Rad- und· Wanderwegen
  • Ausbau und bessere Vermarktung von Rischbachstollen und Alter Schmelz
  • Events für Jugendliche
  • Touristisches Konzept Becker-Turm

 

2.8 Infrastruktur, Logistik

 

Unsere Stärken:

  • drei Autobahnanschlüsse
  • Nähe zum Flughafen
  • Nähe zur Universität

Unsere Ziele:

  • Aufbau von Stadtinformation
  • bessere Anbindung ÖPNV
  • Stadtbus
  • optische Gestaltung der Einfahrtsstrecken verbessern
  • gestalterische Zusammenführung von Marktplatz, Kaufpark, Fußgängerzone bzw. Innenstadt allgemein
  • Gesamtmanagement Stadtmarketing als Daueraufgabe
  • neue technische Infrastruktur im Internet

 

2.9 St. Ingberter Identität

 

Unsere Stärken:

  • kommunikativ und kontaktfreudig
  • Gastfreundlichkeit der St.Ingberter

Unsere Ziele:

  • Bürgerdemokratie
  • Einbinden der Bürger als Multiplikatoren
  • Einfluß gewünscht in dem Sinne, daß wir St. Ingberter sind (Wir-Gefühl)
  • Corporate Identity
  • Corporate Design
  • Slogan